Claude-Skills und MCP-Server-Entwicklung.
Ein Claude-Skill ist eine Fähigkeit, die ihr einer KI dauerhaft beibringt: euer Angebotsformat, eure Prüfschritte, euer Tonfall — einmal definiert, danach jedes Mal gleich. Das Feld ist neu und bietet kaum jemand an. Ich baue solche Skills und die MCP-Server, über die sie an eure Systeme kommen.
Der Unterschied zu einem guten Prompt
Ein guter Prompt ist eine einmalige Anweisung: Er lebt im Kopf der Person, die ihn geschrieben hat, und ist beim nächsten Mal ein bisschen anders.
Ein Skill ist dieselbe Sache, aber festgeschrieben, versioniert und für alle gleich. Euer Angebotsformat ist dann nicht mehr das, woran sich jemand erinnert, sondern das, was definiert ist — mit demselben Ergebnis, egal wer es auslöst.
MCP-Server: der Weg zu euren Daten
Ein Skill ist nur so nützlich wie das, worauf er zugreifen kann: Solange eine KI eure Kundendaten oder eure Preisliste nicht sieht, bleibt sie ein Textgenerator, dem man alles von Hand vorlegen muss.
Das Model Context Protocol ist die Schnittstelle dafür — ein MCP-Server macht ein internes System kontrolliert erreichbar, mit klar umrissenen Berechtigungen statt pauschalem Zugriff auf alles.
- Claude Skills für eure wiederkehrenden Aufgaben und Formate
- MCP-Server: interne Systeme und Daten sicher für KI erreichbar machen
- Plugins und Bindings in eure bestehende Software
- Betrieb, Versionierung und Rechte — damit es nicht beim Prototyp bleibt
Warum das meiste im Prototyp stecken bleibt
Ein beeindruckender Prototyp ist schnell gebaut — das ist das Verführerische daran. Was danach fehlt, ist das Unspektakuläre: Wer darf das benutzen? Was passiert, wenn sich das Format ändert? Wer pflegt es, wenn der Enthusiast die Abteilung wechselt?
Diese Fragen entscheiden, ob so etwas nach einem halben Jahr noch benutzt wird. Deshalb gehören Versionierung, Rechte und nachvollziehbarer Betrieb zum Umfang und nicht in eine spätere Ausbaustufe.
Ehrlich zum Reifegrad
Das Feld ist jung, die Werkzeuge ändern sich schnell. Das spricht für kleine erste Schritte an einer Aufgabe, die wirklich weh tut — und gegen ein Programm, das eure halbe Organisation an eine Technologie bindet, die in achtzehn Monaten anders aussieht.
Kein Argument dagegen, jetzt anzufangen: Wer den ersten sauberen Schritt gemacht hat, kann den zweiten beurteilen.
Fragen dazu
Müssen wir dafür Claude einsetzen?
Für Claude Skills ja, das ist ein Claude-Format. MCP ist dagegen ein offenes Protokoll, das inzwischen von mehreren Anbietern unterstützt wird — ein MCP-Server, den wir für eure Systeme bauen, ist damit nicht an einen einzelnen Anbieter gebunden.
Können wir das später selbst weiterentwickeln?
Ja, und das ist das Ziel. Skills und MCP-Server sind Code wie jeder andere: er liegt bei euch im Repository, mit Dokumentation und Übergabe. Wer bei euch Software wartet, kann das übernehmen.
Wie fangen wir am besten an?
Mit einer einzigen wiederkehrenden Aufgabe, die klar umrissen ist und heute Zeit kostet — nicht mit einer Plattformstrategie. An einem echten Fall sieht man innerhalb weniger Wochen, ob sich der Ansatz für euch lohnt.
Die anderen Bereiche
Die meisten Projekte berühren mehr als einen davon.
- Softwareentwicklung und Individualsoftware aus HamburgIndividuelle Web-Anwendungen, APIs und Legacy-Modernisierung von einem freiberuflichen Software-Entwickler aus Hamburg — inklusive Beratung, die auch mal vom Neubau abrät.
- Prozessautomatisierung und KI-IntegrationAbläufe aufnehmen, wiederkehrende Arbeit automatisieren, vorhandene Software um KI erweitern statt ersetzen: Prozessautomatisierung und KI-Integration für Mittelstand und Handwerk, aus Hamburg.
- KI-Schulung für Fachbereiche und FührungskräftePraktische KI-Schulung für Fachbereiche und Führungskräfte, an euren echten Aufgaben — deckt die Schulungspflicht aus der EU-KI-Verordnung gleich mit ab. Hamburg und remote.
Klingt nach eurem Problem?
Ein halbstündiges Gespräch, unverbindlich. Am Ende weißt du, ob sich das lohnt — auch wenn die Antwort "eher nicht" lautet.