KI-Schulung für Fachbereiche und Führungskräfte.
Kein Vortrag über KI, sondern Arbeiten mit KI: an euren echten Aufgaben, mit euren echten Dokumenten. Gedacht für Fachbereiche und Führungskräfte, ausdrücklich nicht für Entwickler.
Warum die meisten KI-Schulungen nichts ändern
Der übliche Ablauf: ein Vormittag Vortrag, ein paar Demos, Beispiele aus einer fremden Branche — danach machen alle weiter wie vorher, weil niemand die Brücke zur eigenen Aufgabe gebaut hat.
Der Unterschied liegt nicht am Werkzeug, sondern am Material: Wer am eigenen Angebot und am eigenen Protokoll arbeitet, geht mit etwas raus, das am nächsten Tag noch stimmt. Deshalb bringt ihr die Aufgaben mit.
Für wen das gedacht ist
Für die Leute, die den ganzen Tag mit Text, Dokumenten und Entscheidungen arbeiten: Sachbearbeitung, Assistenz, Vertrieb, Projektleitung, Geschäftsführung — also für die Mehrheit eines Betriebs, nicht für die IT.
Entwicklerinnen und Entwickler sind ausdrücklich nicht die Zielgruppe: In gemischten Gruppen langweilt sich die eine Hälfte, während die andere abgehängt wird.
- Workshops für Fachbereiche, Assistenz und Führung
- Übungen an euren eigenen Aufgaben statt an Beispieldaten
- Klare Regeln, was rein darf und was nicht
- Begleitung, bis es im Arbeitsalltag hängen bleibt
Die Schulungspflicht aus der EU-KI-Verordnung
Seit Februar 2025 verlangt die EU-KI-Verordnung von Unternehmen, die KI einsetzen, dass ihre Leute ausreichend KI-Kompetenz haben — Artikel 4, falls ihr nachlesen wollt. Was "ausreichend" heißt, schreibt niemand vor: kein Pflichtzertifikat, kein vorgegebenes Format, keine Behörde, die Teilnahmelisten einsammelt.
Wer euch mit Bußgeldern für fehlende Schulungen Angst macht, übertreibt also. Trotzdem ist die Pflicht ein guter Anlass: Ein Workshop, in dem an echten Aufgaben gearbeitet wird und die Datenregeln geklärt werden, erfüllt sie nebenbei — und ist danach dokumentiert. Ein Klick-durch-Kurs erfüllt sie formal auch, ändert aber nichts daran, wie am nächsten Tag gearbeitet wird.
Wie ein Termin abläuft
Ein Durchgang dauert einen halben bis einen ganzen Tag, der Vortragsanteil ist bewusst klein: eine knappe Einordnung, was Werkzeuge wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Claude können und wo sie zuverlässig danebenliegen. Gearbeitet wird mit dem, was bei euch erlaubt ist und bleibt — nicht mit dem Werkzeug, das gerade die beste Werbung hat.
Der Rest ist Arbeit am eigenen Fall — das Angebot, das jede Woche ähnlich aussieht, die Protokolle, die niemand gern schreibt. Geübt wird, bis das Ergebnis für den echten Gebrauch taugt, nicht nur bis die Demo funktioniert. Am Ende steht eine gemeinsam geschriebene Seite, die danach im Team hängt.
Regeln, bevor es zur Gewohnheit wird
Die wichtigste halbe Stunde ist die über Daten: Was darf in ein Werkzeug, das außerhalb des Hauses läuft, was auf keinen Fall?
Ohne klare Regeln benutzt entweder niemand die Werkzeuge, aus Angst, etwas falsch zu machen — oder alle benutzen sie, ohne nachzudenken. Beides ist schlechter als eine Linie, die auf eine Seite passt.
Damit es nicht beim Aha-Moment bleibt
Nach dem Workshop geht das meiste verloren. Es hilft, wenn ein paar Wochen später jemand nachfasst: Was ist in den Alltag übergegangen, wo hakt es?
Häufig fällt dabei auf, dass sich ein Teil der täglichen Handarbeit einmal sauber automatisieren ließe. Dann wird aus dem Training ein Automatisierungsthema — und umgekehrt.
Fragen dazu
Ist eine KI-Schulung inzwischen Pflicht?
Sozusagen. Die EU-KI-Verordnung verlangt seit Februar 2025, dass Leute, die mit KI arbeiten, ausreichend KI-Kompetenz haben (Artikel 4). Ein bestimmtes Format oder Zertifikat ist nicht vorgeschrieben, und ein Bußgeld speziell dafür gibt es bisher nicht. Ein dokumentierter Workshop an euren echten Aufgaben deckt die Pflicht ab — und ändert im Gegensatz zum reinen Pflicht-Klickkurs auch etwas an der täglichen Arbeit.
Wie groß darf die Gruppe sein?
Klein genug, dass jeder an der eigenen Aufgabe arbeiten kann und ich bei allen einmal danebensitze. In der Praxis heißt das eher acht bis zwölf Personen als dreißig. Bei größeren Belegschaften sind mehrere Durchgänge sinnvoller als ein großer Termin.
Braucht ihr dafür Vorkenntnisse?
Nein. Wer eine E-Mail schreiben kann, kann mitmachen. Vorkenntnisse helfen beim Tempo, sind aber keine Voraussetzung — und Skepsis gegenüber dem Thema ist im Raum ausdrücklich willkommen.
Findet das bei uns vor Ort statt?
In und um Hamburg gerne vor Ort, sonst remote. Vor Ort ist für die erste Runde meist besser, weil ich dabei nebenbei sehe, wie tatsächlich gearbeitet wird.
Die anderen Bereiche
Die meisten Projekte berühren mehr als einen davon.
- Softwareentwicklung und Individualsoftware aus HamburgIndividuelle Web-Anwendungen, APIs und Legacy-Modernisierung von einem freiberuflichen Software-Entwickler aus Hamburg — inklusive Beratung, die auch mal vom Neubau abrät.
- Prozessautomatisierung und KI-IntegrationAbläufe aufnehmen, wiederkehrende Arbeit automatisieren, vorhandene Software um KI erweitern statt ersetzen: Prozessautomatisierung und KI-Integration für Mittelstand und Handwerk, aus Hamburg.
- Claude-Skills und MCP-Server-EntwicklungEntwicklung von Claude Skills und MCP-Servern: wiederkehrende Aufgaben und Formate dauerhaft an eine KI übergeben und interne Systeme sicher anbindbar machen.
Klingt nach eurem Problem?
Ein halbstündiges Gespräch, unverbindlich. Am Ende weißt du, ob sich das lohnt — auch wenn die Antwort "eher nicht" lautet.